Christliche EFT-Supervision
Glaube, Heilung und emotionale Verbindung integrieren
Vielleicht kennst du dieses stille Gefühl.
Du sitzt in Sitzungen, in Supervision oder nach einem intensiven Arbeitstag
und spürst, dass dein Glaube beeinflusst, wie du zuhörst,
wie du Schmerz hältst,
wie du Hoffnung, Sehnsucht und Verbindung verstehst.
Und gleichzeitig tauchen Fragen auf:
Gibt es Raum für mich als ganzen Menschen?
Darf mein Glaube hier mit im Raum sein – oder sollte er draußen bleiben?
Wie kann ich Heilung durch Gott und Jesus integrieren,
ohne die therapeutische Klarheit oder Ethik zu verlieren?
Wer sieht nicht nur meine Kompetenz, sondern auch mein Herz, meine Werte, mein Gesicht hinter der Rolle?
Christliche EFT-Supervision ist für Therapeutinnen und Therapeuten,
die sich endlich verstanden fühlen möchten –
nicht nur in dem, was sie tun, sondern in dem, wer sie sind.
Dies ist ein Supervisionsraum, in dem dein Gesicht zählt.
Ein Ort, an dem du dich nicht aufteilen musst in „professionell“ und „persönlich“,
und an dem dein Glaube weder versteckt noch verteidigt werden muss.
Ich bin praktizierende Christin und arbeite auch im Rahmen von christlicher Beratung.
Und ich halte diesen Raum mit großem Respekt für beides:
klinische Integrität und geistliche Demut.
Glaube ist willkommen – aber keine Voraussetzung
Christliche EFT-Supervision bedeutet nicht, Therapie religiös zu machen.
Es geht um Integration, wenn Glaube ohnehin Teil deiner inneren Welt ist
und deine therapeutische Präsenz mitprägt.
Du brauchst keine christlichen Klientinnen oder Klienten.
Du musst nicht über Glauben in Sitzungen sprechen.
Und du brauchst keine fertigen Antworten.
Gleichzeitig gilt:
Wenn du mit christlichen Klienten arbeitest
oder christliche Beratung Teil deiner Arbeit ist,
darf auch das hier Raum haben.
Beides ist möglich.
Gemeinsam schauen wir, wie EFT und christliche Beratung
sich achtsam ergänzen können –
klar begrenzt, ethisch sauber
und immer orientiert an Einverständnis, Autonomie und den Bedürfnissen der Klienten.
Glaube wird nie auferlegt, nie interpretiert und nie vorausgesetzt.
Er ist eine mögliche Ressource –
und manchmal auch ein Bereich, der Fragen, Spannungen oder Verletzlichkeit trägt.
Auch das darf in Supervision da sein.
Heilung durch Gott und Jesus innerhalb von EFT
Für manche Therapeutinnen und Klienten ist Heilung nicht nur emotional und relational,
sondern auch zutiefst geistlich.
In der christlichen EFT-Supervision gibt es Raum zu erforschen,
wie Heilung durch Gott und die Beziehung zu Jesus
innerhalb von EFT integriert werden kann –
ohne den therapeutischen Prozess zu ersetzen oder zu umgehen.
Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit Fragen wie:
Wie kann Vertrauen in Gott emotionale Sicherheit stärken, statt Schmerz zu überspringen?
Wie kann ich Glauben und Bindungsarbeit verbinden, ohne Heilung zu beschleunigen?
Wie kann Gebet oder geistliche Sprache traumasensibel und verkörpert gehalten werden?
Wie bleibe ich im EFT-Modell verankert und ehre zugleich spirituelle Ressourcen?
Dabei bleibt klar:
EFT ist der klinische Rahmen.
Bindung, Emotion und die therapeutische Beziehung stehen im Zentrum.
Heilung durch Gott und Jesus ist kein Shortcut.
Sie wird mit Demut, Achtsamkeit und Unterscheidungsvermögen gehalten –
immer orientiert am Wunsch und Einverständnis der Klienten.
Wir achten besonders auf Grenzen wie:
den Unterschied zwischen Psychotherapie und geistlicher Begleitung
explizites Einverständnis und klientengeleitete Integration
die Unterscheidung zwischen Trost und spirituellem Bypassing
das Halten von Leid, ohne es vorschnell „auflösen“ zu wollen
Supervision unterstützt dich darin, deinen eigenen verantwortungsvollen Weg zu finden,
Glauben und EFT zu verbinden –
ethisch, traumasensibel und mit tiefem Respekt.
Meine Haltung als christliche EFT-Supervisorin
Ich arbeite bindungsorientiert, traumasensibel und prozessklar im EFT-Modell.
In der christlichen EFT-Supervision gilt:
EFT bleibt der klinische Anker
emotionale und relationale Sicherheit steht an erster Stelle
die Weltanschauung der Klienten wird immer respektiert
Glaube kommt nie ohne Zustimmung in den therapeutischen Raum
Ich verstehe Glauben als mögliche Quelle von Mitgefühl, Hoffnung und Präsenz –
und zugleich als etwas, das durch therapeutische Arbeit auch berührt oder herausgefordert werden kann.
Beides darf sein.
Supervision ist hier ein Ort zum Verlangsamen, Spüren und Unterscheiden –
nicht zum schnellen Antwortenfinden, sondern zum tieferen Dasein.
Was christliche EFT-Supervision bietet
In diesem Raum kannst du erleben:
eine ruhige, nicht wertende Supervisionsbeziehung
Raum, um zu erforschen, wie Glaube und Bindung sich in dir begegnen
Unterstützung bei spirituellen Fragen, Zweifel oder Spannung
Klarheit über Grenzen zwischen Therapie, Glauben und Bedeutung
die Erfahrung, dass du sowohl fachlich fundiert als auch geistlich verwurzelt sein darfst
Du musst dich nicht entscheiden
zwischen Kompetenz als EFT-Therapeutin
und deiner Identität als Mensch mit Glauben.
Format und Rahmen
Online-Supervision
Einzel- oder Kleingruppenformate
Auf Deutsch oder Englisch
Fokus auf EFCT und EFIT
ICEEFT-anrechenbar, wo zutreffend
Christliche EFT-Supervision ist ein Zusatzangebot zur allgemeinen EFT-Supervision
und kann auf Wunsch damit kombiniert werden.
Ist dieser Raum das Richtige für dich?
Wenn dich diese Seite anspricht, du aber noch unsicher bist,
ist auch diese Unsicherheit willkommen.
In einem kostenfreien Kennenlerngespräch können wir gemeinsam schauen:
was dich an christlicher EFT-Supervision berührt
wie Glauben aktuell in dir oder in deiner Arbeit präsent ist
ob dieser Raum dich gerade unterstützen kann
Ohne Druck.
Ohne Erwartung.
Ganz in Ruhe.
Kontakt
Wenn du mehr erfahren oder prüfen möchtest, ob es passt, melde dich gern:
Oder buche ein kurzes Kennenlerngespräch
und spüre in Ruhe hinein, ob dieser Raum dich trägt.
